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Zu wenig für den Klassenerhalt?

06.12.2018

In drei Heimspielen konnten die Schwarzaer Tischtennis Damen in der Regionalliga, der vierthöchsten Spielklasse in Deutschland, lediglich einen Punkt gewinnen. Damit steht das Team auf dem achten Tabellenplatz, einen Abstiegsplatz.

 

Gegen die spielstarke Mannschaft aus Landshut war den Schwarzaer Damen bewusst, dass sie kaum mithalten konnten. Denn die bayerische Mannschaft hat sich in der Spitzengruppe der Regionalliga Süd etabliert. Annika Fischer war dann auch die einzige Spielerin, die nahe an einen Punktgewinn kam. Gegen Katalin Zsuzsanna Nagy konnte sie das Spiel bis in den fünften Satz offen halten, musste sich dann aber geschlagen geben. Pia Ludwig, Lina Hoffmann und Laura Hofmann enttäuschten keineswegs, mussten aber trotzdem klare Niederlagen einstecken.

 

Kein Glück in den Fünfsatzspielen

 

Gegen Fürstenfeldbruck II konnten die Schwarzaerinnen in der Besetzung Annika Fischer, Anja Pohl, Lina Hoffmann und Laura Hoffman bis zur ersten Einzelrunde das Spiel offen halten. Gerade im Doppel von Annika mit Anja gegen das Spitzendoppel der Gäste Manuela Echverry und Martina Stikova zeigten die Einheimischen ihr ganzes Können und gewannen glatt mit 3:0. Laura und Lina hatten dagegen keine Chance. Auch im ersten Einzel trumpfte Annika Fischer gegen Martina Stikova groß auf und gewann klar mit 3:1. Am Nachbartisch bot Anja Pohl gegen die Spitzenspielerin eine sehr gute Partie, verlor dann aber doch im fünften Satz. Für den dritten Punkt der Schwarzaerinnen sorgte Anja mit einer souveränen Leistung gegen Martina Stikova (3:0). Die Vorentscheidung zur Niederlage fiel in den Fünfsatzniederlagen von Lina Hoffmann gegen Emman Noah und Laura Hofmann gegen die Nummer Eins der Gäste. Lina gewann den erstenSatz mit 11:3, konnte nach der nächsten Satzniederlage mit 11:8 nochmals in Führung gehen, unterlag aber letztlich im fünften Satz. Laura hatte in den ersten Spielen große Probleme ihr Spiel zu finden. Gegen Manuela Echverry bot sie dann eine überragende Partie. Sie ging 2:0 in Führung und verlor den dritten Satz erst in der Verlängerung. Auch den vierten Satz hielt sie beim 9:11 lange offen, ehe sie sich schließlich beugen musste.

 

Dramatisches Spiel gegen DJK SB Regensburg

 

Das Spiel in der Schwarzaer Turnhalle war wieder einmal nichts für schwache Nerven. Bis zum letzten Ballwechsel war die Chance auf einen Doppelpunktgewinn vorhanden. Alleine die Tatsache, dass insgesamt sieben Partien über die volle Distanz von fünf Sätzen gingen, zeigte die ganze Dramatik des Spielverlaufes. Und es wurde auch gute Tischtenniskost geboten, so durch Anja Pohl, die 2,5 Punkte beisteuern konnte, wobei das Spiel gegen Lisa Saur, was die Spannung betraf, herausragte (11:5; 11:2; 15:17; 20:22; 11:4). Pia Ludwig und Annika Fischer steuerten jeweils einen Punkt für das Schwarzaer Team bei. Beide hatten gegen die Nummer eins der Gäste knapp mit jeweils 7:11 im Entscheidungssatz nicht das Quäntchen Glück für den Sieg und damit keine Chance auf einen weiteren Punktgewinn. Marie Rost glänzte gegen Johanna Dietrich und Gerti Dietrich mit jeweils 3:0 und 3:1. Im letzten Spiel bei 7:6 Führung der Einheimischen bebte schließlich die Halle als Marie einen 0:2 Rückstand gegen Lisa Saur egalisierte und zum 2:2 ausglich. Doch der fünften Satz ging schließlich mit 11:8 an die Gästespielerin zum Endstand von 7:7.

 

Mit dem achten Rang in die Winterpause

 

Ein wenig Enttäuschung war dann doch in den Gesichtern der Spielerinnen zu sehen. Denn für den Klassenerhalt wäre ein Sieg überaus wichtig gewesen, zumal das nächste Spiel auswärts bei der abstiegsgefährdeten Mannschaft von DJK Ettmansdorf anstand. Doch am Freitag, einen Tag vor dem Spiel, zog diese Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurück und wurde als erster Absteiger registriert. So gehen die Schwarzaer in der Tischtennisregionalliga mit dem achten Rang in die Winterpause und die Chancen auf den Klassenerhalt haben sich damit erheblich erhöht.

 

Foto: Marie Rost holte gegen Regensburg zwei wichtige Punkte