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Lilly Reining aus Christes erlebte das Bundesfinale im Tischtennis der „Minis“ in Berlin

05.07.2019

Voller Spannung reiste Anfang Juni die in Schwarza trainierende Lilly zum Bundesfinale der 20 besten Mädchen der Verbände des DTTB nach Berlin, um den „Mini-Meister“ von ganz Deutschland  zu ermitteln. Am Ende stand für Lilly der 17.Platz


Tolles Programm für Deutschlands besten „Minis“


Zu Beginn wurden die „Minis“ von Vertretern des DTTB in Berlin empfangen. Hatten sich doch die besten 20 Mädchen und 20 Jungen von Deutschland unter fast 20000 Mitbewerbern für das Finale qualifiziert. Die Minimeisterschaft ist die größte breitensportliche Veranstaltung in Deutschland, die dazu dient, möglichst viele Kinder für den Tischtennissport zu begeistern. Deshalb sind auch nur Kinder zugelassen, die noch nicht im aktiven Spielbetrieb gemeldet waren und zum Bundesfinale können sie auch nur einmalig teilnehmen.


Der Berliner Gastgeber vom Berliner Bundesligaverein TTC berlin eastside hatte für die Mädchen und Jungen ein umfangreiches Programm organisiert. Schon am Freitag nach der Anreise begeisterten ein Clown und Animator Wieland Speer die Kinder natürlich schon mit einigen kleinen Tischtenniseinlagen. Lilly, von Vater Michael begleitet, hatte viel Spaß mit den anderen „Minis“.


Am Samstag dann besuchten die Kinder den Berliner Tierpark und hatten auch dort immer wieder den Tischtennisball im Blick. Es war genügend Zeit, sich gegenseitig kennenzulernen und natürlich auch Freundschaften zu schließen.


Schließlich war es Zeit, sich in der Spielhalle auf das Turnier vorzubereiten. Das Aufwärmprogramm wurde geleitet von der Bundestrainerin für den weiblichen Nachwuchs, Dana Weber, die von Tisch zu Tisch ging und den jungen Teilnehmern wertvolle Tipps gab.


Der Einmarsch der „Minis“ in der Halle unter dem Beifall der vielen Eltern, Übungsleitern und Gästen wurde zu einem emotionalen Höhepunkt. Dies unterstrich Tischtennis-Spezialist des DTTB, Wieland Speer, eindrucksvoll mit den Worten: „Nur einmal im Leben haben 20 Mädchen und 20 Jungen der Bundesrepublik die Möglichkeit zum Bundesfinale anzutreten. Ihr habt es geschafft und das ist euer riesiger Erfolg.“


Lilly mit schwierigen Vorrundengegnern


Mit Spannung ging es in die Wettkämpfe. Lilly gab ihr Bestes und vertrat Thüringen mit guten Leistungen und fairem Auftreten. Besonders auffallend war ihre gereifte Technik, vor allem ihr sehenswerter Topspin.


Sie hatte aber eine sehr schwere Gruppe erwischt. Sie musste antreten gegen die beiden späteren Finalistinnen. Sie glänzte teilweise durch gute Ballwechsel, hatte aber gegen beide keine Chance. Dazu kam, dass sie ihre Aufregung, bei einem solchen Turnier mitzuspielen, nie richtig ablegen konnte. Gegen die weiteren Gruppengegner verlor sie knapp und teilweise recht unglücklich mit 2:3. Ihr Vater konstatierte dann auch richtig: „Von der Form vom Verbandsfinale in Thüringen, dass sie in Weida eindrucksvoll gewann, war sie doch ein großes Stück entfernt.“


Die Tränen bei Lilly waren aber schnell getrocknet, die neuen Freundinnen und Freunde halfen dabei und am nächsten Tag gewannen sie dann auch die restlichen drei Spiele standesgemäß, was schließlich den 17.Platz brachte.


Voller Stolz nahmen am Ende des Turniers alle „Minis“ ihre Medaillen und Urkunden entgegen und erlebten dann zum Abschluss noch ein riesiges Tischtennis-Spektakel: Showkampf, Doppel, Rundlauf mit Ex-Weltmeister Steffen Fetzner und Luisa Säger.


Für den TTC HS Schwarza war dies die dritte Teilnahme eines Sportlers aus ihren Reihen bei einem Bundesfinale. Nach Julia Dömming, Johannes Reukauf und nun Lilly Reining können die Schwarzaer Stolz auf ihre gute Arbeit im Tischtennisverein sein. Dies unterstrich auch die Präsidentin, Katrin Wenzel beim Gratulieren an alle: „Ihr habt mit Lilly trainiert und habt so auch Anteil am Erfolg. Macht fleißig weiter und habt viel Spaß beim Tischtennis.“

 

Foto: Die Thüringer Teilnehmer (v.r.): Lilly Reining aus Christes und Laurenz Schweiger aus Gera.