HS
Sparkasse

Prachtregion.de

 Stadtwerke Meiningen

 

Butterfly

 

 

Schrader Stahlbau und Verladetechnik

 

 

Uponor GmbH

 

Freies Wort

Thüringen vernetzt
 
Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Hervorragender 5.Platz beim Bundesfinale in Berlin für Schwarzaer Schülerinnen

22.05.2022

Nach drei Jahren Zwangspause wurde das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Berlin vom 03.05.-07.05.3022 wieder ausgetragen. Mit einem 5.Platz vertraten die Sportlerinnen der Regelschule Schwarza, die alle im TTC HS trainieren, die Thüringer Farben recht erfolgreich.

 

Jugend trainiert für Olympia & Paralympics ist der größte Schulsport-Wettbewerb der Welt. Alle Schulen Deutschlands können sich in vier Altersklassen (elf bis 13 Jahre, zwölf bis 15, 14 bis 17 und 16 bis 19 Jahre) messen. Die Schwarzaer Mädchen in der WK 11 bis 13 waren im Schnitt 2 Jahre jünger als ihre Gegnerinnen. Die Qualifikation für Berlin war schon ein toller Erfolg, dass es am Ende ein 5.Platz wurde, toppt dies noch einmal enorm.
Sechs Spielerinnen zählen zu einer Mannschaft, die der Leistungsstärke nach antreten. Alle Spielerinnen tragen in der Vorrunde jeweils ein Doppel und ein Einzel aus, in der Endrunde wird bis zum 5.Siegespunkt gespielt.

 

Die Schützlinge von Katrin Wenzel landeten 4 Siege und mussten nur eine Niederlage einstecken und belegten damit einen hervorragenden 5.Platz.

 

In den zwei Wettkampftagen zeigten die Schwarzaer Mädchen, dass sie zu den besten Schulmannschaften Deutschlands gehören. Die Abfolge der Spiele gestaltet sich so, dass zunächst Doppel 1 Alina Grimm mit Jasmin Lehmann und Doppel 2 Angelina Barth mit Melina Burkhardt gegen die Gegnerinnen antraten, danach Einzel 5 Antonia Barth und 6 Dunja Pauler und danach 1 bis 4 Grimm, Lehmann, Barth, Burkhardt. Den Abschluss bildet das Doppel 3 Barth/Pauler.

 

Gruppensieger am ersten Wettkampftag

 

Im ersten Spiel legten die Thüringerinnen schnell die Nervosität ab und siegten sicher mit 6:3 gegen das Geschwister-Scholl-Gymnasium Sangerhausen, in der auch eine Regionalligaspielerin mitwirkte. Hier zeigte sich, dass Schwarza mit einer ausgeglichener Mannschaft antrat und so den zeitweisen 0:2 Rückstand ausgleichen konnte. Dieser Sieg motivierte natürlich und so gab es im nächsten Spiel gegen das Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium Duisburg aus Nordrhein-Westfalen ein glattes 9:0. Damit wurde in der Gruppe der 1.Platz belegt.

 

Viertelfinale knapp verloren

 

Am zweiten Wettkampftag, im Viertelfinale, gab es dann leider die einzige Niederlage gegen das Eric-Kandel-Gymnasium Ahrensburg. Mit 2:5 war das Ergebnis von der Papierform her zwar deutlich, das Satzverhältnis von 12:15 zeigt aber, wie eng es war. Das Spiel stand auf einem hohen Niveau, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Den Ausschlag für die Niederlage war dann wohl auch die Tatsache, dass drei Spiele über 5 Sätze gingen, die dann aber die Schleswig- Holsteiner Mädchen für sich entscheiden konnten. Diese waren mit 3 Mädchen von Geburtsjahr 2007, also 2 bis 3 Jahre älter als die Schwarzaerinnen. 
Deshalb wurde die Niederlage auch schnell verkraftet.Gegen die Mannschaften in den restlichen Spielen, die sicher mit 5:0 gewonnen wurden, gegen das Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt mit dem Satzverhältnis von 15:3 und wieder gegen das Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium Duisburg mit dem Satzverhältnis von 15:1 zeigten die Thüringer Schülerinnen Tischtennis vom Feinsten.

 

Positives Fazit

 

Das Fazit war insgesamt positiv, man hatte nur gegen die späteren Sieger verloren.
Alina Grimm, Jasmin Lehmann und Angelina Barth glänzten mit gekonnten Aufschlag- und Angriffsspiel, Melina Burkhardt, Antonia Barth und Dunja Pauler mit sicherem Bockspiel und ausgezeichneter Platzierung.

 

An dieser Stelle sei allen Trainern gedankt, die an der Ausbildung mitwirkten. An erster Stelle Marija Jadresko, weiter Katrin Wenzel und Dominik Meisel. Ganz besonders müssen auch erwähnt werden die Leitung des Kindergartens Zwergenland Schwarza Frau Lorenz, der Grundschule Benshausen Frau Schmidt und der Regelschule Schwarza Frau Mai. Sie haben den gesamten Ausbildungsprozess durch die bestehenden Kooperationsvereinbarungen maßgeblich unterstützt.

 

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf, im nächsten Jahr möchte die Schulmannschaft wieder nach Berlin und dort um eine noch bessere Platzierung kämpfen.

 

 

Ergebnisse
Gegen Sachsen-Anhalt 6:3
Barth, Angelina, Burkhardt Melina, Barth, Antonia, Pauler, Dunja je 1,5 Punkte


Gegen Nordrhein-Westfalen 9:0
Grimm, Lina, Lehmann, Jasmin Barth, Angelina, Burkhardt, Melina, Barth, Antonia, Pauler Dunja je 1,5 Punkte


Gegen Schleswig-Holstein 2:5 
Barth, Antonia, Pauler Dunja je 1 Punkt


Gegen Niedersachsen 5:0 
Grimm, Alina 1,5; Barth, Antonia, Pauler Dunja je 1; Lehmann, Jasmin, Barth, Angelina, Burkhardt, Melina je 0,5 Punkte


Gegen Nordrhein Westfalen 5:0
Grimm, Alina 1,5; Barth, Antonia, Pauler, Dunja je 1; Lehmann, Jasmin, Barth, Angelina, Burkhardt, Melina je 0,5 Punkte
 

 

Bild zur Meldung: Nach der Siegerehrung das Schwarzaer Team (v.l.) Dunja Pauler, Antonia Barth, Alina Grimm, Melina Burkhardt, Jasmin Lehmann, Angelina Barth und Sportlehrerin Katrin Wenzel